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Internetpräsenz der INITIATIVE EHEMALIGER JOHANNEUM HOMBURG.

Johanneum Homburg

Im Februar 2010 wurden sexuelle Übergriffe von Patres der Herz-Jesu-Missionare Hiltrup, die ehemals als Lehrer und Erzieher am Gymnasium Johanneum gearbeitet hatten, erstmals auch öffentlich bekannt. Der Aufklärungswille des Ordens, die Öffentlichkeitsarbeit sowie der Umgang mit den Betroffenen wurden seitdem zum Teil heftig kritisiert.

Bis heute sind von den Verantwortlichen des Ordens die angekündigten und seither von den Betroffenen geforderten erforderlichen Schritte zur umfassenden Aufklärung der Übergriffe und Missbrauchsfälle nicht unternommen worden, ebensowenig liegt ein glaubhafter Bericht vor, der den Gegebenheiten annähernd gerecht werden könnte.

Diese Internetseiten dokumentieren unsere Bemühungen, die Geschehnisse der Vergangenheit aufzuklären und aufzuarbeiten. Die Inhalte werden fortwährend aktualisiert.

Neues Verfahren bei der Aufklärung der Missbrauchsfälle.

Nach einem Gespräch am 20.6.2011 mit Vertretern des Ordens unter Leitung des Mediators Herrn Prof. Dr. Haupert, wurde eine neue Grundlage für weitere Gespräche geschaffen.

Unabhängig von dem Verfahren, welches durch die Richtlinien der DOK und DBK
vorgegeben wird, ist Mitte Januar 2012 ein weiteres moderiertes Gespräch der INITIATIVE
mit Vertretern des Ordens geplant. Unter anderem geht es der INITIATIVE um die Klärung der Fragen, die sie im Sinne einer umfassenden Aufklärung in ihrer Pressemitteilung vom 19.3.2011 formuliert hat.

Wir erwarten, dass dieses Verfahren die weitere Aufklärung und Aufarbeitung erleichtert.
Daher bitten wir alle Betroffenen, die Übergriffe erlebt haben sowie Zeugen der
Geschehnisse um Mitwirkung.

Vorbemerkung:

Grundsätzlich wird vereinbart, dass nur Aussagen Grundlage des Gespräches sein
können, die mit Namen unterzeichnet bei dem unabhängigen, neutralen Mediator oder
dem Missbrauchsbeauftragten des Ordens vorliegen. Anonymität kann zugesichert
werden.

Das Verfahren:

1. Fälle/Aussagen Betroffener und Erklärungen von Zeugen, mit Namen und Unterschrift
unterzeichnet, können postalisch an den Mediator geschickt werden. Anonymität sowohl
der INITIATIVE als auch dem Orden gegenüber wird zugesichert, nur der Mediator ist zur
Einsicht berechtigt. Verwaltet wird der Posteingang vom Justiziar im Prüfungsamt der KFH
Mainz.

Bitte senden Sie ihre Erklärung an:

Prof. Dr. B. Haupert
Katholische Hochschule Mainz
FB Soziale Arbeit
Saarstraße 3
D-55122 Mainz

2. Aussagen und Erklärungen gemäß der Vorgaben unter Punkt 1 können auch per e-mail
an den Ansprechpartner der INITIATIVE geschickt werden. Diese werden auf Wunsch an
den Mediator weiter geleitet.

Unsere Kontaktadresse:
betroffene@initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de
oder über unser Kontaktformular

3. Die Fälle der Mitglieder der INITIATIVE gehen im Vorfeld des Gespräches ebenfalls an
den Mediator. Diese senden wir als Kopie auch an den Missbrauchsbeauftragten des
Ordens, Herrn Pater Dr. Kleer, zur Kenntnisnahme.

4. Betroffene können sich auch weiterhin direkt an den
Missbrauchsbeauftragten des Ordens, Herrn Pater Dr. Kleer, wenden.

http://www.hiltruper-missionare.de/missbrauchsfaelle.html

5. Bei Rückfragen steht ihnen der Ansprechpartner der INITIATIVE, Florian Schilling,
gerne auch telefonisch oder oder per e-mail zur Verfügung.

E-mail: zanshin@initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de
Tel.: 0171/8921651

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. =Vaclav Havel=