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(20)
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(20) Frank
Sa, 22 September 2018 14:48:01 +0000

Mit Interesse habe ich die Einrichtung des Gedenkortes für die Betroffenen sexuellen Missbrauchs im Internat und Gymnasium Johanneum verfolgt. Den Initiatoren, ehemaligen Schülern des Johanneums, ist es gelungen, ein deutliches Zeichen zu setzen. Mir scheint das ein Schritt in die richtige Richtung zu sein.

Dass der Orden seine Verantwortung anerkennt und bei den Betroffenen um Vergebung bittet - anstatt für diese zu beten, damit sie vergeben können - könnte den Beginn einer tatsächlichen Aufarbeitung markieren.

Bezüglich der Schuldfrage sollte ohnehin keine weitere Diskussion nötig sein, die ist wohl hinreichend klar, unabhängig davon, ob die damals Verantwortlichen dies akzeptieren. Die Frage stellt sich, welche Konsequenzen sich aus der Anerkennung dieser Verantwortung bei dem Prozess der Aufarbeitung ergeben.

LG
Frank

(19) Patrick Fischer
Sa, 22 September 2018 06:01:51 +0000
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Hier meine E Mail.Hab ich in meinem Beitrag vergessen

(18) Patrick Fischer
Fr, 21 September 2018 20:41:02 +0000

Als ich vor Jahren bei der ersten Berichterstattung unbedarft vor dem Fernseher saß und einen ehemaligen Freund und Schulchorsänger wiedererkannte musste ich laut losheulen.Ich hatte bis dahin ein Paar Geschichten und Erinnerungen im Repertoire aber das ganze Drama ging an mir als "Nichtbetroffener" vorbei,dennoch geht mir das ganze fast täglich durch den Kopf,ich muss immer wieder daran denken,Das war mir bis vor Jahren als die Fälle "öffentlich" wurden nicht bewusst.Zum Glück war ich weder ein klasse Fussballer noch ein fleissiger Schüler,und durfte dann "unfreiwillig"aber offensichtlich rechtzeitig das Internat verlassen.Ich denke fast täglich an einige Betroffene,Freunde,hab keine Ahnung wie ich denen helfen kann,wenn ich denke wie mich das beschäftigt...Seid nicht verärgert daß ein nicht Betroffener hier sein Herz ausschüttet.Hab gerade ein Chorbild vor mir liegen,Johanneumschor.Vermutlich lässt uns Pater R. gerade "Schön ist die Welt proben" Mir wirds grad komisch...

(17) Barbara
Sa, 25 August 2018 07:12:36 +0000
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Ich selbst war nie auf dem Johanneum, hatte aber Freunde, die zu verschiedenen Zeiten als externe Schüler in den 70er und 80 er -Jahren auf dem Johanneum waren und in der Oberstufe einen Klassenkameraden, der im Internat wohnte, aber ein anderes Gymnasium besuchte. In all den Jahren, von meiner Grundschulzeit bis zum Abitur wurde unter uns Kindern/Jugendlichen und auch vor Erwachsenen offen darüber gesprochen, dass es regelmäßig zu sexuellen Übergriffen von Patres gegenüber Schülern kam. Wie auch bei anderen Schilderungen von (vergleichsweise harmlosen, aber sehr unangenehmen) sexuellen Übergriffen von Lehrern gegen Mädchen an meiner Schule, kamen von den Erwachsenen zwei Reaktionen: entweder keine oder, dass wir nicht solche Dinge verbreiten sollten. Bei mir entstand damals der Eindruck, dass solche Dinge zu den unangenehmen Dingen des Lebens gehören, die, wenn man sie nicht selbst abwehren kann, eben ertragen werden müssen. Offensichtlich wurde das ja nicht sonderlich ernst genommen von den Erwachsenen. Erst, als Anfangder 90er, während meines Sozialarbeitsstudiums, das Thema Missbrauch erstmals größere bedeutung in Sozialarbeit und Öffentlichkeit bekam, wurde mir wirklich klar, wie der gesellschaftliche Umgang mit der Thematik unendliches Leid verursacht hat und das Aufrechterhalten von Systemen, in denen Missbrauch möglich ist, gefördert hat. Und dies leider über viele Jahrzehnte. Mein Großvater war in der 20er Jahren Stipendiat im Internat des Klosters Ettal und hat von sexuellem Missbrauch schon in dieser Zeit berichtet. Er hat Zeit seines Lebens, wenn er es irgendwie vermeiden konnte, keine Kirche mehr besucht. Es hat mich fassungslos gemacht, dass meine Mutter schockiert war, als die Missbräuche am Johanneum bekannt wurden, denn eigentlich hätte sie es wissen müssen. Und ich denke, das gilt für viele damalige Eltern. Mich macht auch der Umgang der Kirche mit den Missbrauchsvorfällen, den Opfern und der Aufklärung fassungslos! Ich wünsche Ihnen Kraft, Durchhaltewillen und Erfolg in ihrem Kampf um einen angemessenen Umgang mit den Opfern und ihren Leidensgeschichten!

(16) Claudia
Fr, 7 April 2017 08:15:23 +0000

Diese Grausamkeit! Diese Verlogenheit!
Und ich kannte die Gerüchte, das Gerede doch auch ... Ich weine und schäme mich, dass ich geschwiegen habe - zu lange!


(15) Claudia
So, 28 Februar 2016 16:51:44 +0000
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Danke für's Dranbleiben!

(14) FCB
Mi, 20 Mai 2015 07:15:42 +0000

Schrecklich so etwas zu lesen und feige von den Verantwortlichen. Das Thema wurde meiner Meinung nach zu wenig behandelt und nicht ausreichend gelöst. Mein Beileid und alles Gute an die Opfer.

(13) Kristian
Mo, 13 April 2015 19:47:10 +0000
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Schöne Webseite habt Ihr hier aufgebaut, beste Grüße aus Bielefeld :-)

(12) Angelika Oetken
Sa, 5 Juli 2014 20:51:23 +0000
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Habe mal eine dieser vielen kleinen Begebenheiten mit unabsehbaren Folgen rausgepickt, die zeigen, dass sich in den letzten Jahren etwas ganz Wesentliches verändert hat:

"Ärger gab es anlässlich der Firmung in Deining in diesem Jahr. Der örtliche Pfarrer Norbert Zawilak hatte den Altbischof (Mixa, Anmerkg. A.O.) als Firmspender eingeladen. Dies löste den Widerspruch von Eltern aus. Einige bemühten sich zunächst um die Firmung ihrer Kinder in Nachbargemeinden wie in Velburg. Andere forderten einen anderen Geistlichen. Die Proteste blieben nicht ohne Wirkung. Der zuständige Neumarkter Dekan Richard Distler: „Die Diözese hat einen anderen Firmspender geschickt.“
http://www.nordbayern.de/region/neumarkt/mixa-spurt-gegenwind-1.3744806

LG
Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

(11) Florian Schilling
Mi, 5 Februar 2014 17:57:26 +0000
url 

Danke der Nachfrage.

Uns gibt es noch und den meisten von uns geht es nach Höhen und Tiefen in diesem Prozess im Moment recht gut. Das Scheitern der Gespräche ist nicht das Ende der Aufarbeitung. Wir haben nicht geschwiegen und hier steht, was geschehen ist. Selbstverständlich bleiben wir dran, dokumentieren weiter und stehen Betroffenen auch weiterhin zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Florian











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